Der Südosten Siziliens ist eine Erfahrung, die die Seele berührt. Hier schuf der Wiederaufbau nach dem Erdbeben von 1693 eine weltweit einzigartige Landschaft, in der die Städte wie Theaterkulissen aus goldenem Stein wirken. Doch das wahre Geheimnis dieser Küste liegt in ihren Naturschutzgebieten – Oasen der Stille, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
1. Der Strand von Gelsomineto (La Marchesa): Die Naturlounge im Pinienwald Direkt an der Mündung des Flusses Cassibile gelegen, ist dieser Strand einer der exklusivsten und beliebtesten Orte der Einwohner von Syrakus.
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Die Atmosphäre: Stellen Sie sich eine Mondsichel aus feinstem Sand vor, eingebettet in weiße Klippen. Das Magische daran ist der dichte mediterrane Pinienwald, der bis an den Sand reicht und angenehmen Schatten sowie einen betörenden Duft von Harz und Meer spendet.
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Wissenswertes: Er wird auch „Spiaggia della Marchesa“ (Strand der Markgräfin) genannt, da er einst der private Zugang der adligen Besitzer des angrenzenden Schlosses war. Bis heute hat er sich diese Aura von exklusiver und wilder Eleganz bewahrt.
2. Punta Cirica (oder Ciriga): Weiße Klippen und Felsnadeln Auf dem Weg zur äußersten Spitze der Insel, im Gebiet von Ispica, stößt man auf Punta Cirica. Es ist ein fast unberührter, urtümlicher Ort.
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Die Landschaft: Geprägt von hohen Klippen aus weißem Tuffstein, die in ein türkisblaues Meer eintauchen, bietet diese Küste eine Aneinanderreihung von kleinen Buchten, Meereshöhlen und Felsnadeln (faraglioni), die wie natürliche Skulpturen aus dem Wasser ragen.
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Das Erlebnis: Hier gibt es keine Strandbäder oder Lärm, sondern nur das Geräusch der Brandung und das blendende Weiß des Felsens. Das perfekte Ziel für alle, die einen ungezähmten Strand abseits des Massentourismus suchen.
3. Naturschutzgebiet Riserva di Vendicari und der Strand von Calamosche Man kann nicht über den Südosten sprechen, ohne Vendicari zu erwähnen. Ein Reservat, das rosa Flamingos, Überreste alter Thunfischfabriken (tonnare) und mittelalterliche Türme beherbergt.
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Calamosche: Eingebettet zwischen zwei Landzungen, die sie vor Strömungen schützen, ist das Wasser hier immer spiegelglatt und transparent wie ein Swimmingpool. Um dorthin zu gelangen, ist ein kurzer Spaziergang durch die mediterrane Macchia erforderlich – eine kleine Anstrengung, die durch die Schönheit des Ortes reichlich belohnt wird.
4. Fontane Bianche und das Plemmirio-Reservat Für alle, die die Kombination aus Luxus und Natur suchen, bietet Fontane Bianche karibischen Sand und Süßwasserquellen, die direkt im Meer entspringen. Nicht weit entfernt bietet das Meeresschutzgebiet Plemmirio atemberaubende Klippen und tiefe Meeresböden – ein Paradies für Taucher.
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